Ernährung - Barf

Seit Juli 2011 wird Alyssa von mir gebarft.

Auf der Suche nach dem passenden Futter nach der Welpenzeit blieb ich beim BARF (Biologisch artgerechtes Rohfutter) hängen. Ich besorgte mir Bücher über diese Art der Ernährung und war mir sicher das Richtige gefunden zu haben. Ich begann sie auf Teil-Barf umzustellen und ließ mir für Alyssa einen Ernährungsplan erstellen. Nach welchem ich sie dann auch komplett gebarft habe.


Diese Art der Ernährung bekommt ihr sehr gut. Zudem ist sie abwechslungsreich und lässt sich individuell auf die Bedürfnisse und Umstände (z.B. durch Urlaub) anpassen. Jeden Tag hat sie etwas anderes in ihrem Napf und so wird es nie "langweilig" für sie.

Zudem hat BARF diverse Vorteile: 
 um nur einige zu nennen:


- die Kotmenge reduziert sich um etwa 1/3
- kein Zahnstein und kein übler Mundgeruch
- der Hund hat ein stärkeres Immunsystem und weniger Parasiten
 

Auch die bei uns heranwachsenden Welpen werden gebarft.

Nach der Vollstillzeit erhalten die Welpen im Alter von ca. 3 Wochen das erste Mal Tatar - kleine etwa haselnussgroße Stückchen. 

Das erste Fleisch (feingehacktes Rindfleisch) wird dann zunächst noch (für etwa 2 bis 3 Wochen) in selbstgemachten Ziegemilch-Kefir eingelegt. Dieser ahmt das nach, was die Mutterhündin in der Natur macht, die Nahrung wird vorverdaut und ist somit für die Welpen leichter zu verdauen.

Nun erhalten die Welpen alle drei Tage eine neue Zutat, welches wichtig für die orale Toleranz ist.

 

Sonächst erhalten die Welpen gewolftes Fleisch, später dann aber auch schon kleine Stückchen.

Mit 8 Wochen kennen die Welpen verschiedene Fleisch-, Obst- und Gemüsesorten. Auch den ersten kompletten Hühnerhals erhalten sie noch vor ihrem Auszug bei uns.

unser A-Wurf bei einer Fleischmahlzeit
unser A-Wurf bei einer Fleischmahlzeit
Natürlich würde ich mich freuen, wenn auch die künftigen Welpenbesitzer ihren Welpen weiter barfen würden, aber manchmal hat man eben nicht die Möglichkeiten dazu und dann ist ein gutes Trockenfutter eine sehr gute Wahl. 


Die Umstellung von BARF auf Trockenfutter ist in der Regel problemlos. Ich rate nur hier zu einem Trockenfutter, bei dem "Fleischmehl" als erste Zutat auf der Inhaltsliste steht. Der Hund stammt ja nun einmal vom Wolf ab und dieser sucht sich sein Futter auch nicht im Getreidefeld.

Buchempfehlungen:

 

 

 

 

 

 

 

"Hunde würden länger leben, wenn..." von Dr. med. vet. Jutta Ziegler

 

ISBN: 978-3868822342

 

 

 

 

 

 

"Das BARF-Buch" von Nadine Wolf, mit Vorwort von Swanie Simon

 

ISBN: 978-3000496325